eGFR 60-89 mit Zeichen der Nierenschädigung — die Filtrationsrate beginnt zu sinken.
Im Stadium G2 liegt die eGFR zwischen 60 und 89, zusammen mit einem Schädigungszeichen (Albuminurie, Blut im Urin oder Bildgebungsbefund). Ohne Schädigungszeichen ist dieser eGFR-Bereich bei Älteren normal. Jetzt werden Blutdruck, Blutzucker und Lebensstil zur Haupttherapie.
Die Nieren filtern noch gut, aber die Schädigung ist nachweisbar — die Albuminurie ist hier der wichtigste Prognosefaktor. Je höher die Albuminurie, desto wichtiger werden nierenprotektive Medikamente.
Ohne Albuminurie und mit eGFR über 60 ist die Prognose bei guter Blutdruckkontrolle sehr gut — viele Patienten bleiben jahrelang stabil.
Blutdruck unter 130/80 mmHg; bei Albuminurie ACE-Hemmer oder ARB. Bei Diabetes: SGLT2-Hemmer prüfen, HbA1c unter 7 % halten.
Jährliche Kontrolle von eGFR, UACR und Blutdruck; Rauchstopp; Gewicht; regelmäßige Bewegung.
Salz unter 5 g/Tag, moderate Eiweißzufuhr, ausgewogene Kost. Kalium und Phosphor meist noch unkritisch — bei Nierenfunktion im unteren G2-Bereich frühzeitig beobachten.
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