Nierenerkrankung beginnt leise — diese Zeichen und Tests helfen, sie früh zu finden.
Die frühe CKD verursacht selten Symptome — deshalb sind Blut- und Urintests entscheidend. Zu den möglichen frühen Zeichen gehören: Schaum im Urin (Eiweiß), Blut im Urin, nächtliches Wasserlassen, geschwollene Knöchel, anhaltende Müdigkeit und schlecht einstellbarer Blutdruck. Bei Risikopatienten (Diabetes, Bluthochdruck, Familiengeschichte) zählt die jährliche Kontrolle.
Schaumiger Urin (Albuminurie), rosa/brauner Urin (Blut), vermehrtes Wasserlassen nachts, geschwollene Knöchel oder Augenlider, Müdigkeit, Juckreiz, Bluthochdruck, der schwer einstellbar ist, und Appetitverlust.
Wichtig: Viele dieser Zeichen treten erst in späteren Stadien auf — Fehlen von Symptomen bedeutet NICHT gesunde Nieren.
Blut: Kreatinin → eGFR (CKD-EPI). Urin: UACR (Albumine-Kreatinin-Quotient) im Spontanurin. Beide zusammen bestimmen das KDIGO-Stadium und das Progressionsrisiko.
Bei Risikopatienten jährlich; bei Diabetes zusätzlich regelmäßige UACR — auch bei normaler eGFR.
Blutdruck und Blutzucker im Ziel, NSAR meiden, Rauchstopp, moderater Alkohol, aktive Bewegung, Salz reduzieren, ausreichend trinken (sofern keine Einschränkung), Gewicht normalisieren.
Advertisement